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  LEICHENFUND AM LEINEBERG ...  
 

01.04.2011 SPÜRHUND EMIL FINDET TÄTER ... (NDR)

01.04.2011 TÖTUNGSDELIKT AUFGEKLÄRT ... (Polizeibericht)

27.01.2011 LEICHENFUND AM LEINEBERG ... (Polizeibericht)

28.01.2011 ROSEN AM TATORT ...
Rosen am vermeintlichen Tatort hinter den Garagenhöfen, wo ein 34-Jähriger aus Göttingen ums Leben kam. Nach Angaben von Anwohnern soll sich der Fundort des Toten jedoch nicht garagenmittig, sondern zum Garagenende hin (Richtung Spielplatz) befunden haben. Die Polizei geht vom einen Gewaltverbrechen aus, das sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (25./26.01.2011) ereignet hat.

Der Fund des Toten hinter den Garagen beschäftigt die Menschen am Leineberg nach wie vor und man will nicht glauben, dass so etwas Schreckliches hier passiert ist. Man fragt sich, was dieser Mann da wollte und wohin er unterwegs war.

Hatte er jemanden auf dem Leineberg besucht und befand sich auf dem Heimweg in die Göttinger Innenstadt? Oder kam er von dort und wollte am Leineberg einen Besuch machen, sich mit jemanden treffen? Gab es vielleicht eine Verabredung am früheren Jugendtreff, bei der Tischtennisplatte? War er alleine oder in Begleitung unterwegs?

Dienstag abend war es nass, kalt und regnerisch. Ortskundige Leineberger, mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs, meiden nachts und bei solchem Wetter diesen Weg, denn er ist pfützig, aufgeweicht und im Bereich der Garagen durch Blendlicht schlecht einsehbar. Wohnt man linksseitig der Weserstraße und oberhalb des Fuldawegs (Sicht in Richtung Leineberg), so wählt man die Strecke Leinetal und biegt dann in die Weserstraße ab. Dieser Weg ist zwar ein wenig weiter, aber er ist gut befestigt und beleuchtet. Umgekehrt, also in Richtung Innenstadt, nimmt man sicherlich auch diesen Weg, sofern man rechts der Weserstraße (Sicht in Richtung Innenstadt) zu Hause ist.

Alleine nachts und bei diesem Wetter den Weg am Bahndamm zu nehmen und dann auch noch überfallen zu werden, ist nicht sehr wahrscheinlich - es sei denn, die Tat war geplant. Die Möglichkeit, dass das Opfer bereits tot war und bei den Garagenhöfen nur um die Ecke gebracht wurde, scheint auch nicht gerade plausibel. Wie auch immer, in beiden Fällen ist anzunehmen, dass der / die Täter Ortskenntnisse hatten und am Leineberg schon früher Spuren hinterlassen haben.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon (0551) 491-1013 entgegen.
29.01.2011 DIE POLIZEI BITTET UM IHRE MITHILFE ... (Polizeipresse)
01.02.2011 ZWEI TATVERDÄCHTIGE FESTGENOMMEN ... (Polizeibericht)

02.02.2011 SPURENSUCHE ...

Aufatmen und Erleichterung bei den Menschen am Leineberg nach der Festnahme zweier dringend der Tat verdächtigter Personen. Der schnelle Fahndungserfolg ist u.a. auch der aktiven Mithilfe der LeinebergerInnen zu verdanken. Nach wie vor ist die Polizei jedoch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um nicht nur die Tatverdächtigen sondern die Täter hinter Schloss und Riegel zu bringen. Die Spurensuche im Umfeld des Opfers und der Tatverdächtigen sowie im Tatzeitraum geht also unvermindert weiter.